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Tüll und Organzastoffe

Tanja
Tanja - 18.09.2018 08:48


Tüll und Organzastoffe

Schein & Sein

Ein leicht glitzernder, rötlich schimmernder Schleier trennt die Essecke von der Polsterlandschaft im Wohnzimmer. Ein alter Türrahmen aus Holz, mit Tüll abgehängt, dient als Sichtschutz, der nur ahnen lässt, wer da auf der Couch sitzt. Die rahmenlosen Landschaftsbilder werden von Organza mit aufgesetzten Rosenblüten umrankt. Die schlichte Stehlampe trägt einen Flor aus schwarzer Spitze und die großen Lichtkugeln rechts vom TV geben ein gedämpftes Licht, denn auch sie tragen Hüte aus farbigem Tüll. Vor den Glastüren zur Veranda ein großflächiges Mobile mit geometrischen Figuren aus dünnem Silberdraht und dem zauberhaft durchscheinenden Stoff.

 

Macht das Lust, ähnliches selbst zu basteln?

Kreatives Arbeiten mit Tüll & Organza ist das Spiel mit der Transparenz, das Geheimnis, die Dinge interessanter und rätselhafter zu machen, die man nur schemenhaft durch den Stoff sieht.

Und natürlich die Gestaltung des Lichts. Lampen und Lichtbänder, Fenster und Glastüren, Durchgänge und Stellwände gewinnen an Reiz und an Farbe durch die zarten leichten Schals. Warum nicht einfach ein leichtes buntes Segel unter die weiße Decke spannen?

 

Brautschleier und Pettycoat

Brautkleid und Schleier sind natürlich aus Tüll und so kannst du eine riesige Palette an festlich- feierlichen Accessoires selbst basteln, die diesen einzigartigen Flair wieder aufnehmen, Das können kleine Rosetten um die Kerzenständer sein oder aufwändige Körbe oder Gestecke mit Blumen oder Präsenten. Zarte Streifen können die Tafel oder die Anrichte verzieren.

Blumentöpfe, Vasen und Keramiken gewinnen mit dem Hauch der zarten Gewebe.

Geradezu unerschöpflich ist der Einsatz bei Puppen und Kostümen: der sternenbesetzte Schleier der Prinzessin oder der spinnenwebartige Umhang der Hexe, das Kopftuch der Oma, der kurze Pettycoat der Tänzerin und der Rock Salomés; mit den bunten, glitzernden und schimmernden Stoffen werden sie zur Attraktion!

 

Attraktiv sind auch die vielen persönlichen Accessoires, die du mit Tüll & Organza verzieren kannst.

Eine Schleife um den Sommerhut gibt ihm neuen Pep, und ein leicht herabhängender Schleier zaubert dir ein sanft schimmerndes Leuchten auf die Haut.

Taschen und Rucksäcke gewinnen mit leichten Applikationen aus Tüll an optischem Reiz, Rüschen aus Tüll geben Hals und Kragen wie als Armband und Bündchen ein interessantes Outfit.

Rüschen raffen und Schleier schließen

Du findest bei uns in meine-stoffe.de nicht nur viele verschiedene Farbtöne und tolle Besatzstücke, von Pailletten bis zu großflächigen Blüten. Wir bieten dir die wundervollen Stoffe auch in verschiedener Dichte und Blickdurchlässigkeit und verschieden steif oder weich. Je nach Einsatz kannst du den passenden Stoff wählen. Rosetten und ähnliches kannst du natürlich noch zusätzlich stärken.

Viele der Dekostoffe haben bereits eine hübsche Webkante, aber du wirst kaum umhin können, Säume zu nähen. Die Nähte fallen bei den zarten Stoffen natürlich sehr stark auf, schon weil der doppelt liegende Stoff ja viel weniger durchsichtig ist. Eine attraktive Alternative ist es hier, mit Borten und Bändern zu arbeiten. Zum Raffen kannst du beispielsweise auch Gardinenband aufnähen.

Selbstverständlich kannst du den Stoff auch mit den Rändern verkleben, etwa beim Beziehen von Rahmen oder beim Puppen basteln. Auch hier siehst du die Klebestelle durch den Stoff und wirst diese daher überdecken. Bei größeren Dekoarbeiten kannst die Stoffe auch antackern. Dabei kannst du, viel besser als beim Verkleben, auch einen Faltenwurf erzeugen.

Bei meine-stoffe.de findest du eine tolle Auswahl an Tüllstoffen und Orgnazastoffen. Auf geht’s, Schmökern, Bestellen und Losbasteln!


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SnapPap

Tanja
Tanja - 18.09.2018 08:36


SnapPap

Papier, Leder oder Stoff?

Vielleicht hast du dich noch nicht entschieden, welches Material du für dein nächstes Bastelprojekt willst? Papier ist sehr einfach und dankbar zum Basteln, aber halt nicht sehr haltbar. Leder ist zwar sehr haltbar, aber schon deutlich aufwendiger zum verarbeiten. Außerdem sind da Gerb- und Färbstoffe drin, und zum Waschen ist es auch nicht so einfach. Das wäre beim Stoff kein Problem, aber der ist oftmals zu weich, außerdem schmutzempfindlich und muss versäubert werden, damit er nicht ausfranst.

Und vielleicht hast du dich schon ein paarmal gefragt, aus was die hübschen Bucheinbände, Geldbeutel, Brillenetuis oder die Etiketten vieler Jeans und anderer Klamotten sind? Geprägt, zum Teil mit Leder- oder Holzstruktur, beschriftet und bedruckt, gestanzt und ausgeschnitten, ohne auszufasern und trotzdem wasch- und scheuerbeständig?

Die Antwort ist SnapPap.

Das Wundermaterial wird wie Papier aus Zellulose hergestellt, das heißt, in der Regel aus Holz oder Recyclingmaterial. Die Zellulose wird dann aber mit Latex zu dem lederartigen Material verklebt. Das macht den Stoff so wunderbar haltbar, leicht elastisch und extrem vielseitig verarbeitbar. Er ist auch hautfreundlich, frei von PVC, Weichmachern oder Schwermetallen und damit auch vegan und für Kleinkinder geeignet. Wenn dir das wichtig ist, solltest du natürlich auch darauf achten, was du an Farben und Klebern beim Basteln verwendest.

 

Unendliche Welten der Projekte

Die unglaubliche Vielseitigkeit des Materials öffnet dir eine wohl ungeahnte Menge an Möglichkeiten. Hier nur ein paar Ideen, was du so alles aus SnapPap machen kannst:

 

  • Einbände und Umschläge wie beispielsweise für dein Tagebuch oder dein Lieblingsfotoalbum. Die sehen nicht nur edel aus und bieten einen guten Schutz. Du kannst sie prägen, ausgestanzte andersfarbige Applikationen aufkleben, beschriften, bedrucken oder bemalen….
  • Da kannst du deine ganze Kreativität entfalten. Das können ebenso CD und DVD-Hüllen sein, Notizblock, Telefonbuch – und natürlich dein persönliches Cover fürs Smartphone!
  • Cover oder Tasche fürs Smartphone sind ganz klar auch der Hit für unvergessene persönliche Geschenke.
  • Verpacken ist dann schon der nächste Einsatz; Faltbox, Körbchen oder einfacher Beutel aus SnapPap sind nicht nur sehr dekorativ, sie können auch lange weiter verwendet werden.
  • Überhaupt Taschen und Beutel: solide Einkaufstaschen im eigenen Dekor, deine ganz individuellen Handtaschen oder Rucksäckchen werden mit SnapPap zum echten Blickfang. Geldbeutel, Brillenetui, Känguru und Schlüsselanhänger kannst du in klassisch schwarz genarbt mit goldener Namensprägung machen, als buntes Ensemble passend zu deinen Farben oder warum nicht als lustige Tierfamilie? Auch Brustbeutel und Täschchen für Kinder aus SnapPap sind farbenfroh und witzig.
  • Damit nicht genug, lassen sich auch schlicht alle möglichen Unterlagen ausschneiden. Als Mauspad mit Aufdruck (und evtl. Auflage fürs Handgelenk), als Schreibtischauflage oder Tischläufer, Untersetzer für Gläser, Vasen und Deko.
  • Deine bevorzugten Utensilien und Utensilos kannst du auch gleich damit beziehen. Leder- oder Holzmaserung gibt es hier bei meine-stoffe.de schon fertig in verschiedenen Farbtönen. Mit farbigen Eddingstiften, mit Pinsel und Farbe oder mit Drucker und Plotter bekommen sie deine persönliche Note.
  • Sehr schmuck machen sich auch Arm- und Fußbänder aus dem universellen Material.
  • Gestanzt, geprägt und gefärbt dekorieren selbst gemachte Applikationen dein Outfit von Hut bis zu den selbstgenähten oder wieder aufbereiteten Schuhen.

 

Lust auf Snappen?

Haben wir dir Lust auf neue Projekte aus SnapPap gemacht?

Hier in unserem Shop meine-stoffe.de findest du nicht nur fantastische Meterware, sondern auch Zusammenstellungen verschiedener Bögen oder ganze Bastelsets. Und weil die Möglichkeiten mit SnapPap so ausgesprochen vielseitig sind, gibt’s auch gleich ein paar Bücher zum Thema, die dir weiterhelfen und dich zu vielen weiteren Bastelarbeiten inspirieren werden.

Verarbeitung von SnapPap

Die Tipps können wir hier nicht alle weitergeben, aber den einen oder anderen Hinweis zum Anfangen.

  • Der Zuschnitt gelingt am Besten mit einem scharfen Rollschneider oder Cuttermesser. Der saubere  Schnitt braucht nicht versäubert werden, denn das Material franst nicht aus.
  • Das gilt entsprechend auch fürs Lochen und Stanzen.
  • Prägen ist ein ganz eigenes Kapitel und bei weitem zu umfangreich für diese Kolumne. Daher nur so viel: es geht prima und bleibt auch beim Waschen dauerhaft erhalten.
  • Waschen lässt sich das Material problemlos bei 40°. Höhere Temperaturen erzeugen einen „verwaschenen“ Look. Wenn du sie vorher verknüllst, auch noch mit einer interessanten Maserung. Das solltest du in der Regel vor dem Verarbeiten machen.
  • Zum Verkleben wie immer nach Anleitung vorgehen, Angaben zu Ablüftzeiten beachten. Den Kleber je nach dem auswählen, was du willst,  also beispielsweise waschbar, ungiftig, dauerelastisch.
  • Entsprechendes gilt auch für Stifte wie Eddings und Lackstifte, für Acryl- oder andere Farben, für Textilfarben zum Einfärben. Zum Bedrucken gibt es z. B. spezielle Transferfolien, die nach dem Drucken aufgebügelt werden, damit sie wasch- und lichtecht bleiben.

 

Wie wird SnapPap genäht?

 

SnapPap kann selbstverständlich auch genäht werden, wenn du das willst.

  • Vorsicht beim Stecken und Heften! Die Einstichlöcher von Stecknadeln bleiben hinterher sichtbar. Deshalb entweder nur am Randüberstand, den du nachher abschneidest, oder gleich mit Klammern oder Klebestreifen fixieren.
  •  Zum Nähen selbst eignen sich sehr gut neue, scharfe Microtex- oder Jeansnadeln. Bei einer größeren Stichlänge ist die Gefahr geringer, dass der SnapPap zu stark perforiert und irgendwann abreißt. Deswegen würde ich auch keine Ledernadel nehmen, denn die „schneidet“ sich ja ihr Loch.
  • Je nach Oberfläche neigt der SnapPap, ähnlich wie bei Kunstleder, zum Kleben auf der Unterlage oder am Nähfüßchen. Hier hilft zum Beispiel eine Lage Seidenpapier drunter legen, die du mit vernähen und hinterher einfach abreißen kannst.

Bei den Füßen gibt es Spezielle mit Teflonbeschichtung oder mit Rollen. Du kannst aber auch einen normalen Metallfuß mit einem textilen oder Papierklebeband bekleben, damit er gut gleitet. Denn hier ist es besonders ärgerlich, wenn du eine Naht wieder auftrennen musst; wie gesagt, die Einstiche sieht man später noch.

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Rupfen - ein rustikaler Stoff mit natürlichem Charakter

Tanja
Tanja - 18.09.2018 08:31


Rupfen - ein rustikaler Stoff mit natürlichem Charakter

Kaffee- und Kartoffelsäcke

gab es früher aus Rupfen, Jute beziehungsweise Sackleinen. Und die waren immer heiß begehrt, um etwas daraus zu basteln. Denn die Sackware ist ausgesprochen robust, selbst für den Einsatz im Freien, und unheimlich dekorativ.

Der Rupfen war lange aus der Dekoration verbannt. Wegen seiner Robustheit und Festigkeit wurden die Polsterungen von Sofa, Sessel und Stuhl praktisch ausnahmslos von Rupfen zusammengehalten, und die Sprungfedern waren mit Jutegurten eingespannt. Aber lange wurde der grobe Stoff selbst auf der Unterseite der Möbel peinlichst mit „edleren“ Stoffen verdeckt.

Dabei  besticht die Jute schon durch die ganz eigene grobfaserige und grob gewebte Struktur. Naturfarben ist der Stoff eher mittelbraun, etwa dem Farbton von Eichenholz vergleichbar. Aber wir bieten die Meterware auch in verschiedenen Farbtönen: grün, grau und natürlich den verschiedenen Nuancen von Rot.

 

Nordisch-Mediterran grün

Den sichtbaren Einsatz der Jute verdanken wir vor allem drei Richtungen: erstens dem ökologisch- naturbewussten Trend, Materialien möglichst naturbelassen und ungebleicht zu verwenden, und, so weit als möglich, zu recyceln oder upcyceln. Und da wurde die Jutetasche ja geradezu zum Symbolträger der Bewegung. - Was übrigens kein Grund ist, sich keine Handtasche oder Einkaufstasche aus Jute zu basteln. Denn die sehen auch ohne viel Accessoires einfach Klasse aus und sind dazu extrem stabil und unempfindlich.

Der zweite große Promoter der Jute ist das bekannte innovative schwedische Möbelhaus; hier durfte die Jute nicht nur endlich auf die Polstermöbel statt unter die Federung, es gab gleich noch eine ganze Flut von Accessoires, die du auch, natürlich in deinem eigenen Stil, basteln kannst: mit Jute bespannte Wäschekörbe und Lampenschirme, Wandbehänge, Sichtschutzwände, beklebte Zeitungsständer und Papierkörbe. Hocker und Stühle mit Geflecht aus dem starkem Juteband und vieles mehr. Denn auch der nordische Stil setzt gern auf naturbelassenes Material.

Dritte und relativ jüngste Vertreterin der Dekoration mit Sackleinen ist das mediterrane Flair. Zu Terrakottatöpfen, warmen Brauntönen und getünchten Holzmöbeln passt die Jute ganz hervorragend. Besondere Akzente setzt sie hier mit ihren kräftigen Rot- und Orangetönen. Du kannst beispielsweise Körbe und Keramiken auslegen, das Sackleinen über Kommode oder Kaffeetischchen drapieren, Heizkörper oder Schränke verkleiden sowie die verschiedensten Untersetzer kreieren.

Die Pinnwand  aus Jute kann sich auch um eine Säule, legen, eine Tür verkleiden oder sich gleich über eine ganze Wand ziehen.

 

Außen anlegen

Selbstverständlich beschränkt sich der Einsatz nicht auf diese Stile und nicht einmal auf den Innenbereich. Sonnen-und Sichtschutz aus Jute sind interessant, passen sich gut in die Natur ein und sind dabei sehr lange haltbar. Mit Kissen aus Jute könnt ihr direkt auf den Rasen sitzen.

 

Hast du schon beobachtet, was die Gärtner zum Einpacken der frostempfindlichen Pflanzen nehmen? Sackleinen. Warum also nicht ein paar dekorative Frostschutzhütchen für deine Blumen machen? Aus farbiger Jute, mit Ohren oder Schnabel werden sie zur Attraktion im winterweißen Garten, und nicht nur dann. Mit ein bisschen Draht und Jute kannst du auch noch einen Storch oder andere Vögel deinen Garten bevölkern lassen.

 

Nähen, Nageln, Kleben

Haben wir dir Lust aufs Basteln mit Jute gemacht?

Die Verarbeitung ist recht einfach und unkompliziert. Rupfen lässt sich mit handelsüblichen Haushaltsklebern verkleben. Für große Flächen (Wände oder Türen) gibt es Spezialkleber, die dir mehr Zeit lassen. Allerdings ist die Gefahr von Falten oder Wellen beim Rupfen sehr gering.

Zum Bespannen arbeitet man auch oft mit Klemmleisten oder Ziernägeln, respektive einfach mit Heftklammern, wenn man sie später nicht sieht.

Beim Nähen ist alles etwas gröber und größer, als du es wahrscheinlich vom Schneidern gewöhnt bist; am Besten schneidet eine schwere kräftige Stoffschere, Nadel und Faden entsprechen eher denen eines Schuhmachers oder eben eines Polsterers. Aber selbstverständlich kannst du Säume und dergleichen auch auf deiner ganz normalen Nähmaschine nähen.

Figuren aus Draht lassen sich mit Jute überziehen oder Würfel und Pyramiden aus Holzleisten mit dem Sackstoff bespannen und von innen beleuchten.

Je nach Einsatz kannst du den Stoff noch durch Sprühen oder Bäder vorher präparieren: schwer entflammbar zum Beispiel, schmutzabweisend oder schimmelbeständig, damit du lange deine Freude daran hast.

Viel Spaß beim Basteln!

Wo bekomme ich Rupfenstoffe, Jutestoffe oder Sackleinen?

Eine tolle Auswahl an Rupfen und Co. in verschiedenen Farben und Qualitäten findest du bei meine-stoffe.de!

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Plüschstoffe und Webpelze

Tanja
Tanja - 18.09.2018 08:26

 

Plüschstoffe, Webpelze und andere Flauschstoffe

Tierisch sanft

Jetzt wird’s haarig! Weich und kuschelig, samtig glatt oder zottelig – die flauschigen Stoffebieten jede Menge Einsatzmöglichkeiten und gehören mit zu den beliebtesten Bastelstoffen.

Spitzenreiter sind natürlich die tierischen Freunde: vom schmusigen Kuschelbär bis zum grausligen Gremlin, mit einem Stück Webpelz, ein paar Knopfaugen sowie Nase, Mund oder Schnabel aus Filz entsteht im Handumdrehen ein ganzer Zoo aus wuscheligen Gefährten, die dich verwöhnen und immer für dich da sind! Gefüllt mit Zauberwatte oder Baumwolle sind sie kuschelig weich, mit Kirschkernen im Bauch geben sie lange wohltuende Wärme ab. Als Überzug für die Wärmflasche halten sie in kalten Nächten warm.

Besonders erfrischend sind die zotteligen Freunde aus Plüsch oder Niki als Schutz für die Trinkflasche unterwegs – das hält nicht nur frisch und schützt vor Sonne und Stößen, das macht auch richtig fun!

Für die kalte Jahreszeit gibt es dann die Handschuhe aus Webpelz , Fleece oder Walkstoff. Mit ein paar Augen und einem großen Mund können sie sich gegenseitig unterhalten oder auch alle um dich herum. Lustige Mützen aus Plüsch halten schön warm.

Als Handbag oder Rucksack nehmen die haarigen Begleiter alles Mögliche in ihren Bauch auf und als Kissen für unterwegs machen sie es dir überall weich und bequem – im Bus, im Hörsaal, auf der Tribüne oder der Parkbank-.

Natürlich müssen es nicht immer Knopfaugen sein; schau dir einfach mal die Vielfalt von Farben, Mustern und Strukturen hier auf der Seite von meine-stoffe.de an, dann werden dir sicher noch unzählige Bastelideen einfallen.

 

Gemütlichkeit mit Plüsch und Fleece, Nikistoff und Webpelz

 

Allen voran wahrscheinlich Kissen, Polster und Auflagen in den verschiedensten Formen für überall, wo es gemütlich werden soll. Und das sind bestimmt auch bei dir in deiner Wohnung noch viele Ecken! Fertige Kissen gibt es bei uns übrigens in 1000kissen.de; reinschauen lohnt sich, und sei es nur, um sich inspirieren zu lassen.

Eine flauschig weiche Auflage fürs Handgelenk sorgt für weniger ermüdende Computerzeit, Deckchen auf dem Tisch für sanfte Töne.

Eine Housse über Stühle oder Couch schafft nicht nur für eine ganz neue, rassige bis gediegene Atmosphäre, sie verspricht auch ein angenehm entspannendes Sitzgefühl.

Geradezu die Domäne der weichen Stoffe sind vor allem Schlaf- und Kinderzimmer sowie Bad und WC. Hier kannst du mit den tollen Bastelstoffen allem eine persönliche warme Note geben: Schälchen und Körbchen, Hocker und Ablage, dekorative Schals und weiche Wandbehänge.

Aus Fleece oder Walkstoff kannst du beispielsweise Wand- oder Türbehänge mit vielen praktischen Taschen basteln, in denen du hübschen und nützlichen Krimskrams unterbringst: Mit etwas Plüsch verziert, passen diese auch prima zu den Kuschelkissen, die du hier dekorierst.

 

Klappe und Schnitt

 

Wie immer noch ein paar Basteltipps zur Verarbeitung und Pflege. Zunächst mal zum Stoff selbst: Plüsch, auch Fellimitat oder Kunstfell, ist ein Samtstoff, nur eben mit sehr langem Flor. Und wie beim Samt hat er auch eine Strichrichtung, d.h. in einer Richtung liegen die Haare eher glatt und glänzend, in der Gegenrichtung „stehen“ sie ungleichmässiger und stumpfer. Und das gilt es selbverständlich beim Zuschnitt zu beachten.

Anzeichnen und Zuschneiden wirst du am Besten von Links. Schneiden kannst du beispielsweise flach mit einem scharfen Cuttermesser oder mit einer Hakenklinge, um nicht den Langhaarflor darunter mit zu kappen. Trotzdem solltest du nach dem Schneiden mit der Hand die abgeschnittenen Florfasern ausstreichen, damit sie nicht später quer in der Naht klemmen.

Schwieriger wird’s bei doppelseitigem Flor; da hilft nur, auf der Rückseite den Flor vorsichtig von der Schneidelinie weg zu kämmen. Hier schneidet die Hakenklinge dann sicherlich am Saubersten.

Der Plüsch und der Webpelz lassen sich ohne Probleme nähen, Nageln oder Klammern. Auch hier wie beim Schneiden darauf achten, den Flor möglichst auf die Seite zu legen, damit er nachher locker über die Naht oder Klammer fällt und diese verdeckt.

Zum Bekleben von festen Gegenständen mit der Rückseite den Kleber nicht zu dick auftragen, damit er nicht durch die Poren quillt. Falls Ränder mit der Florseite verklebt werden müssen, kannst du den Flor im Klebebereich mit einem kleinen Scherchen bis auf das Gewebe herunterkürzen.

 

Plüsch und Webpelze sind ohne weiteres waschbar, auch in der Maschine. Allerdings sollten sie nicht zu heiß werden (vor allem nicht im Trockner), da sie sonst rasch das kuschelig-flauschige verlieren. Deshalb solltest du sie auch nicht bügeln.

 

Vorsicht gilt verständlicherweise bei den gebastelten Kuscheltieren und sonstigen kunstvollen Kompositionen; Füllungen mit Zauberwatte, Holzperlen als Augen und aufgeklebte Nase und Lippen aus Filz werden kaum eine Runde in der Waschmaschine überstehen.

Aber die hübschen Basteleien kann man ja auch mal von Hand waschen. Oftmals reicht es auch vollkommen, sie mit warmem Sodawasser leicht einzusprühen, mit einem Tuch abzureiben und dann leicht aufzubürsten.

Wo kann ich Flauschstoffe wie Plüschstoffe, Webpelzstoffe und andere Fellstoffe günstig kaufen?

Eine tolle Auswahl an Flauschstoffen in verschiedenen Qualitäten, uni oder gemustert bekommst du im meine-stoffe.de-Onlineshop!

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Kunstleder und Leder nähen und verarbeiten

Tanja
Tanja - 18.09.2018 08:21

Kunstleder und Leder

Leder und Kunstleder sind geradezu untrennbar mit Basteln und Dekorieren, mit dem Kunsthandwerk, mit hübschen und praktischen Accessoires verbunden. Luxusausstattungen von Suite, Jacht oder Auto sind ein Synonym für Leder oder Lederimitat, und von der Fliegermütze über Nappamantel und Bikerjacke bis zu den Reitstiefeln gehört Lederbekleidung auch zum wertvollsten und edelsten fürs Outfit.

Was kann ich mit Leder und Kunstleder machen?

Die Materialien sind so widerstandsfähig, dekorativ und universell, dass es eine schier endlose Zahl von tollen Objekten gibt, bei denen ich sie einsetzen kann.
Eine extra Kategorie für Kunstleder findest du übrigens auch in der Abteilung Wohnstoffe, wo es vor allem um Innenausstattung, Möbel und Polster geht.

Schauen wir uns zunächst einmal die Lederkleidung an. Während Lederhose und Weste noch eindeutig zum Nähen gehören, sind bei Kappe, Jacke oder Schuh schon andere Techniken gefragt. Nicht umsonst zählen Hutmacher, Sattler und Schuhmacher zu den ältesten Kunstgewerben der Welt.
Leder und Kunstleder können weich und geschmeidig oder fest sein und schützen vor Kälte, Regen und mechanischen Angriffen.
Motorradkleidung wie Jacke, Lederhose und Stiefel sind daher zum Klassiker geworden. Nieten, Absteppungen, Aufnäher bis hin zu Fransen zählen bei ihnen zu den typischen Gestaltungselementen.
Aber auch Ledermantel, Poncho oder Rock aus Kunstleder sind Klassiker der Eleganz und stilvoller Erscheinung.
Der Kopf ist auch mit dabei. Kappen und Hüte aus Leder schützen wie keine anderen vor Wind und Wetter, und sie gestatten dir eine unglaubliche Vielfalt an kreativer Gestaltung.
Etwas anspruchsvoller und aufwendiger sind da naturgemäß die Schuhe, denn sie müssen ja beträchtlichen Belastungen standhalten. Aber auch das Schustern ist ein tolles Hobby und gibt dir die Möglichkeit, von Kopf bis Fuß dein eigenes Outfit zu erschaffen.
Die Accessoires wie Gürtel, Brillenetuis, Handtaschen, Handschuhe, Armbänder, Portemonnaies und Applikationen sind geradezu die Domäne der verschiedenen Leder und Lederimitationen, und hier kannst du die vielfältigen Methoden zur Bearbeitung voll ausspielen.
Damit nicht genug, bieten die pflegeleichten, griffigen und dekorativen Ledermaterialien auch in Haus und Hof ungezählte Möglichkeiten. Lederbezogene Griffe für das Lieblingswerkzeug, Oberfläche von Fußstütze, Schreibunterlage, Untersetzer für Glas und Deko, Zeitungsständer, Papierkorb, Sitzsäcke – das ließe sich über Seiten fortsetzen.

Leder & Lederimitat für jeden Zweck

Seine Reißfestigkeit und Beständigkeit machten das Leder schon von jeher zum Material der Wahl für stark beanspruchte, nachgiebige Kleidung oder Ausstattung. Die hochwertigen Kunstleder stehen dem in nichts nach. Je nach Trägergewebe und Beschichtung sind sie leicht dehnbar, enorm scheuer- und reibfest, wasserabweisend, lichtecht und UV-beständig. Da kann kaum noch etwas passieren.
Die Oberfläche kann dabei mehr oder weniger glänzend, gemasert oder geprägt sein, beim Veloursleder gleicht sogar die textile Rückseite dem Wildleder. Besonders effektvoll und luftig zu tragen sind die perforierten Kunstleder, die gern als Mittelteil eingesetzt in Verbindung mit anderen verarbeitet werden, als Rückenteil z. B. oder als Ärmel.
Weniger belastbar, aber sehr dekorativ kann das SnapPap eingesetzt werden. Zerknüllt in der Waschmaschine gewaschen erhält es einen besonders reizvollen Vintage-Look. Mehr dazu in der eigenen Rubrik hier in der Bastelecke von meine-stoffe.de .

Tipps & Tricks zum Basteln mit Leder und Lederimitat

Kann ich Leder mit der Nähmaschine nähen?
Welche Nähnadeln und welches Nähgarn brauche ich für Leder und Kunstleder?


Leder nähen stellt eine Herausforderung dar. Und zwar einerseits für die Nähmaschine und andererseits an deine Vorsicht und Aufmerksamkeit.
Die speziellen Ledernadeln sind nicht rund, sondern dreikantig mit scharfen Schneiden. Selbst mit neuen und scharfen von diesen Nadeln sind festere Leder für eine normale Haushaltsmaschine kaum zu schaffen. Dicke Leder für Möbelbezüge, Mäntel oder gar Schuhe erfordern eine spezielle Nähmaschine, oder Handarbeit. Hier verwendet man ja auch viel stärkere Nähgarne. Ohnehin sind sehr hochwertige Garne zu empfehlen, beim Nähen mit Maschinen auch hitzebeständige, denn die Nadeln werden dabei ganz schön heiß.
Hohe Anforderungen stellt aber nicht nur die Festigkeit des Materials. Auf der glatten Oberfläche von Leder wie Kunstleder sieht man jeden Einstich. Und das bedeutet, dass die Naht beim ersten Mal sitzen muss. Beim Auftrennen einer verrutschten Naht bleiben die Löcher sichtbar!
Das heißt natürlich auch, dass wir auf Stecknadel oder gar Heftstiche verzichten müssen. Fixieren zum Nähen solltest du am besten mit Klammern.
Damit das Füßchen der Nähmaschine auf der glatten Seite gut läuft, kannst du es mit Teflonband bekleben oder einen beschichteten Fuß einsetzen, wenn du einen hast.
Falls die glatte Seite auf der Tischfläche „klebt“, am Besten Pergamentpapier unterlegen und auch mit den Klammern fixieren.

Die gute Nachricht zum Nähen ist, dass sie sich nicht verziehen. Und die Nähte wirken sehr dekorativ, daher kannst du auch Doppel-, Zickzack- oder sonstige Zierstiche wirkungsvoll einsetzen!

Leder kleben statt nähen?


SnapPap, Leder und Kunstleder lassen sich sehr stabil und dauerhaft verkleben. Das muss nicht unbedingt anstatt der Naht sein, du kannst sie beispielsweise auch zum fixieren verkleben und anschließend nähen. Damit erhöht sich nicht nur die Festigkeit enorm, die Naht wird auch praktisch wasserdicht.
Bei vielen Bastelarbeiten ist der Einsatz von Klebern sinnvoll, beim Beziehen von Rahmen oder Möbeln etwa, beim Auskleiden von Schatullen oder beim Verstärken mit Pappe oder mit zusätzlichen Lederschichten.
Spezielle Klebstoffe findest du in der Rubrik hier im Shop von meine-stoffe.de.

Ösen, Nieten, Klammern und Nageln


Was wäre eine schwarze Motorradjacke ohne die silbern blinkenden Nieten? Was ein antiker Chippendale-Stuhl ohne die sauber gesetzten Reihen von messingfarbenen Polsternägeln?
So unersetzlich dekorativ und praktisch wie die Klammern und Nägel beim Polstern und Beziehen sind Ösen, Nieten, Druckknöpfe und Schlaufen für Ringe oder Gürtelschnallen bei der Kleidung und den dazugehörigen Accessoires.
Gürtel, Taschen, Armbänder und Westen leben nicht nur vom edlen Glanz des Leders, sondern gerade auch von der Kombination mit den metallischen Elementen.

Lochen, Stanzen, Prägen  und Flechten


Nicht nur Ziernähte und Nieten sind prima zum kunstvollen Gestalten der Lederaccessoires. Durch  Lochen und Stanzen kannst du dekorative Durchbrüche machen. Durch Prägungen gibst du dem Glattleder wundervolle Linien und Muster, Beschriftungen oder sogar plastische Zeichnungen.
In Streifen geschnitten kannst du mit den erhaltenen Lederriemen Sandaletten, Schlaufen, Halsbänder und vieles mehr kunstgerecht knoten oder flechten. Und auch da können natürlich die vielen verschiedenen Farben aus unserem Angebot zum Einsatz kommen!

Wo kann ich Kunstleder bzw. Lederimitat günstig kaufen?

Eine große Auswahl an Kunstleder für Polsterungen oder Bekleidung in verschiedenen Dessins und Qualitäten findest du im meine-stoffe.de Onlineshop.

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