Stoffe Uni

Einfarbige Stoffe sind ohne Frage die großen Klassiker unter den Stoffen, aber keinesfalls langweilig oder bieder. Ganz im Gegenteil: Bei unifarbenen Geweben kommen die Struktur und der Glanz erst so recht zur Geltung, lockerer Fall und Faltenwurf sorgen für Leben in der Fläche. Formen und Rundungen, ob eng anliegend am Körper oder fest gespannt über Polstermöbeln, wirken mit uni Stoffen deutlich harmonischer, eleganter und edler. Entdecke die Welt der Stoffe bei Schöner-Leben.de, die in einer bunten Farbpalette mit ihrer ganz individuellen Textur, Haptik und Optik begeistern.

 

Für was nehme ich unifarbene Stoffe?

 

Einfarbiger Stoff strahlt mehr Ruhe und Klarheit aus als die gestreiften, karierten oder mit Ornamenten bzw. Motiven verzierten Varianten.

Das kannst du dir zum Beispiel beim Einrichten zunutze machen, indem du mit großflächigen einfarbigen Vorhängen einen Raum optisch größer wirken lässt. Oder durch Überwurf in uni und Kissen in einem anderen Farbton die Designercouch in ihrer harmonischen Formgebung betonst. Bei nüchtern modernen Interieurs betonen die Stoffe im richtigen Ton die Schlichtheit und Stringenz, bei einem klassisch stilvollen Ambiente die edlen Materialien und Oberflächen. Ein Esstisch wird mit Tischläufer und Servietten Ton in Ton zur festlichen Tafel, Markise und Sonnenschirm spenden ein gleichmäßiges gedämpftes Licht.

In den weiten Bereichen der Kleidung sind die unifarbenen Stoffe ungebrochen an erster Stelle. Hier kannst du die formbetonende, schlichte und doch edle Charakteristik der Textilien einsetzen, um chice und gut zu kombinierende Teile zu schneidern. Gerade in der universellen Kombination mit anderen Kleidungsstücken und Accessoires liegt die unfehlbare Stärke der einfarbigen Stoffe, ebenso wie im sanften Schimmern, je nach Lichteinfall, im Fließen und Fallen, in der gleichmäßigen Textur.

 

Aus welchem Stoff in uni mache ich was?

 

Die Auswahl an Unistoffen ist natürlich überwältigend groß. Wir teilen sie daher in verschiedene Unterkategorien, im Wesentlichen anhand von Fasermaterial und Wirk- respektive Webart. Damit sind die wichtigsten Stoffeigenschaften und daher in der Regel auch Einsatzgebiete bestimmt. Natürlich gibt es hier viele Überschneidungen und Wahlmöglichkeiten, deshalb empfehlen wir, in den verschiedenen Kategorien zu blättern, die in Frage kommen. So wirst du in unserem enormen Angebot von schönen und hochwertigen Stoffen sicher finden, was dein Herz begehrt.

In den einzelnen Texten in der jeweiligen Unterkategorie findest du nicht nur detailliertere Hinweise zu den Materialien und Beispiele für deren Einsatz, sondern auch Tipps und Tricks zur Verarbeitung. Das erleichtert vor allem die Auswahl des richtigen Stoffs, von Nadel, Faden und sonstigem Zubehör. Und es hilft, dass auch Erstlingsprojekte zu erfolgreichen Premieren werden.

Zur leichteren Wahl, welche Stoffart es denn werden soll, wollen wir hier kurz die wichtigsten Eigenschaften und Einsatzgebiete der Stoffe in einer Übersicht zusammenfassen:

Textilfasern:

aus der reinen Naturfaser sind hautfreundlich, atmungsaktiv und transportieren gut die Feuchtigkeit. Hierbei soll z. B. der Ökotex-Standard für humanen und ökologisch vertretbaren Anbau und Verarbeitung sorgen, sowie für einen reduzierten Gehalt an allergenen oder sonstigen möglicherweise schädlichen Zusätzen. Da reine Baumwolle beim Waschen eingehen kann, solltest du sie vor dem Zuschneiden erstmals waschen, wenn es wirklich drauf ankommt, dass es genau sitzt.

Der Naturfaser der Baumwolle werden oft andere Fasern, meist Kunstfasern, beigemischt, um die eine oder andere spezielle Eigenschaft zu erhalten. So werden Jersey und andere meist mit Elasthan gemischt, um sie elastischer zu machen. Das empfiehlt sich insbesondere bei eng anliegender Kleidung. Polyesterbeimischungen dienen oft einer besseren Formstabilität und besseren Pflegeeigenschaften.

Kunstfaser ist der Oberbegriff für die diversen chemisch hergestellten Textilfasern, die spezifisch auf die gewünschte Charakteristik eingestellt werden. Beim einzelnen Stoff wirst du immer die Angaben finden, welche der Kunstfasern zu wieviel Prozent enthalten ist.

Die Polyester sind zwar eine chemische Familie, aber auch hier gibt es noch viele verschiedene Varianten der Fasern. Allgemein gesprochen stehen sie für gute Pflegeeigenschaften, hohe Verschleißfestigkeit und gute Formbeständigkeit.

Wie schon der Name Elasthan nahelegt, werden diese Fasern beigemischt, um die Textilien dehnbar zu machen. Wie ein Gummi lässt sich die Faser bis auf die dreifache Länge dehnen, ohne irgendwelche sichtbaren Verformungen zu hinterlassen. Bei Stoffen mit hohem Anteil oder gar 100 Prozent wird oft auch die Bezeichnung Lycra verwendet. Sie werden gern für Unterwäsche und Sportkleidung eingesetzt, dank ihrer guten Beständigkeit gegen UV und Salzwasser sind sie auch für Bademode ideal.

Die Viskose wird zwar aus Zellulose, d. h. Fasern aus Holz oder anderen Pflanzen, hergestellt, aber so stark durch chemische Verfahren bearbeitet, dass sie eher zu den Kunstfasern gerechnet werden kann. Die Viskosefaser nimmt sehr gut den Schweiß auf und transportiert ihn ab, fast ebenso gut wie Baumwolle. Sie ist dabei aber deutlich glatter und somit auch glänzender. Ursprünglich als Alternative zur teuren Seide konzipiert, ist de Viskose zudem besonders farbecht, knitter- und fusselfrei. Entsprechend breit gefächert ist ihr Einsatzgebiet, insbesondere auch bei den elastischen Jerseys.

Eine der wertvollsten und wunderbarsten heimischen Pflanzen, die praktisch vollkommen aus der gesunden Ernährung verbannt wurde und auch im Textilbereich kaum Verwendung findet. Lediglich für Hanfseile spielen die langen, strapazierfähigen Naturfasern noch eine wesentliche Rolle, da sie an Griffigkeit und Zugfestigkeit noch jedem Nylonseil vorzuziehen sind. Die besonders langen Hanffasern sind vergleichbar mit der hochwertigen Maco-Baumwolle. Die leicht glänzenden Textilien aus Hanffasern tragen sich besonders angenehm, wirken leicht kühlend, sind dabei sehr widerstandsfähig und antiallergen. Denn beim Anbau und der Verarbeitung von Hanf werden keine chemischen Substanzen verwendet.

Weich, warm und kuschelig sind die Textilien aus den Haaren von Schafen, Mohairziegen oder Alpakas. Der natürliche Pelz der Tiere schützt auch uns hochwirksam vor Kälte und Zug. Allerdings büßen die Hightech- Fasern der Natur viel von ihrer Wirkung ein, wenn sie zu heiß gewaschen oder entfettet werden. Entsprechend wird Wolle besonders da eingesetzt, wo Textilien nicht verschmutzen und nicht oder nur selten gewaschen werden müssen. Das sind nicht nur Schal, Mütze, Pulli und Strümpfe, sondern auch Mäntel, Vorhänge, Polsterbezüge und mehr..

Ein weiteres Kunstwerk der Natur ist die Faser des Leins. Sehr widerstandsfähig, wenig schmutzempfindlich und gut zu reinigen ist das Leinengewebe, dabei temperaturausgleichend, also kühlend oder wärmend und hervorragend im Abtransport von Feuchte. Als Leinwand, Leintuch und Leinenoptik hat das Leinen sich unserem Sprachgebrauch eingeprägt.

Die Krönung des Tragekomforts bleibt aber dem feinen Gespinst der Seidenspinnerraupe vorbehalten. Seide fällt besonders leicht, wirkt angenehm kühlend und besänftigend auf gereizte Haut. Trotz des ganz eigenen Glanzes und der glatten Struktur greifen sich Seidenstoffe sehr angenehm an.

Gewebearten:

Die gröberen oder feineren Rippen des Cord machen ihn angenehm weich und warm. Da er sehr weich fällt, wirkt er mit seiner starken Struktur sehr linienbetont, dabei aber auch gemütlich und gediegen. Polsterbezüge, betont bequeme Hosen und Sakkos sind seine bevorzugten Anwendungen.

Diese besonders widerstandsfähige Gewebeart bietet eine feine Diagonalstruktur auf der rechten Seite. Sie hat sich vor allem als Jeansstoff gegen das Segeltuch Canvas und den Köper mit gröberer diagonaler Textur durchgesetzt. Alle drei sind schwere, extrem strapazierfähige Stoffe für Alltags- und Arbeitskleidung, für den Außeneinsatz oder auch für stark strapazierte Sitzkissen. Und natürlich für Jacken, Taschen, Wandbehänge, Bespannungen und vieles mehr.

Die grob gerippten Strickschläuche sind besonders dehnbar und eignen sich nicht nur für die Bündchen am Abschluss. Als Pulli oder als elastischer Einsatz bei formbetonenden Kleidungsstücken sind sie sehr beliebt. Ein Zusatz von Elasthan in der Mischung sorgt dafür, dass viel beanspruchte Stellen wie Ellbogen auch auf Dauer in Form bleiben und nicht ausbeulen.

Weich und leicht sind die Fleecestoffe, flauschig und aufgrund ihres hohen Volumens auch sehr warm. Mit höherem Baumwollanteil bieten sie einen guten Feuchtigkeitstransport und sind daher ideal für Outdoor-, Sport- und Freizeitkleidung. Sweatshirts, Kapuzenjacken, und warme Wintermäntel werden aus den Fleecestoffen genäht, oder auch Decken, Mützen, Handschuhe und warme Sneakers für zu Hause. Als Überwurf oder Tagesdecke macht der Fleece Bett, Sofa oder Sessel kuschelig weich und warm.

Langfaseriges, flauschiges Frottee findet seinen Einsatz bevorzugt zum Aufnehmen von Feuchtigkeit und zum Warmhalten. Handtücher, Badetücher, Auflagen für Liegen und Sitze und Bademäntel sind meist aus Frotteestoffen; aber warum nicht auch einmal ein Dekokissen, Bettwäsche oder Vorhang?

Im Gegensatz zu den meisten anderen Stoffen ist der Jersey nicht gewoben, sondern maschinell sehr fein gestrickt. Das macht ihn besonders elastisch, weshalb wir ihn vor allem bei allen eng anliegenden Kleidungsstücken finden. Körperbetonte Kleider, Unterwäsche, Blusen und vor allem Shirts machen eine besonders gute Figur mit Jersey, wobei hier noch die verschiedensten Fasermischungen und Oberflächen zur Auswahl stehen.

Die spezielle Webart erzeugt einen wunderbar weichen Flor aus kurzen, gleichmäßig stehenden Fasern. Der leichte Glanz kommt besonders beim lockeren Faltenwurf zur Geltung. Wir empfehlen dir den edlen Samt für Röcke und Jacken, für Polster und Kissen, aber auch für blickdichte und wärmedämmende Vorhänge, die besonders elegant wirken.

Der edle seidenmatte Glanz macht Satin zum Stoff der Träume für festliche Anlässe, für das kleine schwarze, den Smoking, aber auch bunte, changierende Kleider oder Sakkos und Anzüge.

Eingearbeitete Dekorelemente und Ornamente machen den Reiz der Spitze aus, das Spiel mit der Transparenz, das gleichzeitige Durchscheinen und doch Verbergen. Oft wird die Spitze an Säumen oder Bünden eingesetzt, um einen Übergang vom undurchsichtigen Stoff zum Unbedeckten zu schaffen. Aber auch als Dekostoff, als Gardinen, Tischläufer und Wäsche für besondere Gelegenheiten ist sie sehr effektvoll.

In Leinwandbindung gewoben, soll der Taft nicht fließend fallen, sondern möglichst steif stehen, um den weiten Schnitt zu betonen. Hohe Kragen, weite Ärmel, breite Schultern und langer Rock kommen durch den glänzenden, steifen Taft erst so richtig zur Geltung. Als dünne und leichte Variante findest du ihn auch oft als Futter in Jacken und Mänteln.

das englische Wort für Schweiss besagt, wofür das Gewebe gemacht wurde: um Feuchtigkeit aufzunehmen und abzutransportieren und dabei angenehm warm zu halten. Der ideale weiche und bequeme Stoff für unkomplizierte Sport- und Hauskleidung und Casual Wear.

Eine bunte Fundgrube von vielerlei Textilien, die in keine Kategorie so recht passen. Von Korkstoffen bis zu paillettenbesetzten Organza, zarter Tüll oder robuste Markisenstoffe, hier lohnt es sich, zu stöbern und einmal mehr die vielen zauberhaften Angebote von Meine-Stoffe.de zu entdecken.

Nach oben