Die Kulturpflanze Hanf

Hanf galt als überholt und überflüssig, wurde sogar verfolgt, unterdrückt und verboten. Dabei ist diese Pflanze eines der wunderbarsten Geschenke der Mutter Natur – wenn man von dem Missbrauch als Konsumdroge mal absieht. Schon vor gut 8000 Jahren wurden in China hochwertige Stricke und Kleidung aus der Faser hergestellt, die Entwicklung des weltweiten Seehandels und die Vorherrschaft der westlichen Welt wären ohne den Hanf kaum denkbar. Denn aus den Fasern, die die widerstandsfähigsten und nassbeständigsten Pflanzenfasern sind, wurden die Segel, die Seile und Takelage der weltumsegelnden Handels- und Kriegsschiffe gemacht.

Die Vorzüge der Pflanze liegen aber nicht nur in der Faser. Hanfsamen und Hanföl zählen zu den Superfoods der gesunden Ernährung, die dir bei der Entgiftung helfen und dich mit wichtigen Vitaminen versorgen.

Auszüge der Pflanze werden als Naturheilmittel mit Riesenerfolgen in der Schmerztherapie und gegen unsere Kulturkrankheit Krebs eingesetzt.

Der Anbau der Hanfpflanze ist zwangsläufig ökologisch, da sie keinen Kunstdünger verträgt und dank ihrer Ausdünstungen auch keine Pflanzenschutzchemie braucht. Die Faser ist naturbelassen besonders hautverträglich und weicher als Baumwolle und damit auch hervorragend für allergische oder empfindliche Haut zu empfehlen. Leicht und weich und doch sehr strapazierfähig bietet sie höchsten Tragekomfort.

Gut zu verstehen, dass die Hanfprodukte in den letzten Jahren so langsam aus der Öko-Nische zum Outdoor-, Mode- und Wellnesstrend vorrücken.

 

Was kann ich aus Hanf machen?

 

Weich, griffig und sehr widerstandsfähig, wie die Hanffasern sind, kann ich sie für alles mögliche einsetzen, genauso gut oder z. T. besser noch als Baumwolle oder Leinen.

Ein Tipp noch: Seine volle Weichheit und Griffigkeit entfaltet der Hanf erst nach den ersten paar Waschgängen.

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