Paspelband
Paspelband kaufen – saubere Kanten für Kissen, Polster & Taschen
Ein Paspel ist ein schmaler Gewebeschlauch über einer Kordel, der in Nähte eingesetzt wird und eine klare, dreidimensionale Kantenlinie erzeugt. Klassische Einsatzgebiete: Kissenbezüge, Polsterstoffe, Taschen, Jacken und Uniformen. Als Meterware in verschiedenen Breiten und Farben – einfach in die Naht einlegen und nähen.
Was macht ein gutes Paspelband aus?
Der Kern entscheidet: Eine Baumwollkordel im Inneren gibt dem Paspel seine runde Form und Festigkeit. Das Außengewebe wird schräg geschnitten (Bias), damit es um Ecken und Rundungen liegt, ohne zu wellen. Breite (1,5–8 mm Kordel): schmal für Taschen und Mode, breit für Polstermöbel. Fertiger Paspel hat eine Nahtzugabe-Lasche – einfach in die Naht stecken und mit dem Reißverschlussfuß festnähen.
Paspel einnähen – Schritt für Schritt
Reißverschlussfuß oder Paspelfuß verwenden (näht direkt am Wulst entlang). Paspel an Vorderteil feststecken, Lasche mit Kanten bündig, und annähen. Dann Rückteil drauflegen und von der Rückseite nähen – die erste Naht ist die Leitlinie für den zweiten Durchgang. Ecken: Paspel-Lasche einschneiden (nicht die Kordel!), das gibt die Beweglichkeit für scharfe Winkel.
Eigenen Paspel herstellen
Schrägstreifen (4–6 cm breit, 45° Winkel) aus Dekostoff oder Baumwollstoff schneiden, Kordel einlegen, eng am Wulst entlang nähen. Vorteil: perfekte Farbabstimmung. Aufwand: ca. 20 min für ein 60×60-cm-Kissen.
Häufige Fragen zu Paspelband
Geprüftes Expertenwissen von SCHÖNER LEBEN.





