Schrägband
Schrägband kaufen – für Ausschnitte, Kurven & saubere Kanten
Schrägband wird unter einem 45°-Winkel zur Gewebenutzung geschnitten – deshalb ist es leicht dehnbar und folgt Rundungen, ohne zu wellen. Erhältlich als einfach oder doppelt vorgefalztes Band, in vielen Farben und Breiten. Einsatzgebiete: Hals- und Armausschnitte einfassen, Nähte abschließen, Quilts und Heimtextilien mit sauberen Kanten versehen.
Einfach gefalzt vs. doppelt gefalzt (Falzband)
Einfach gefalztes Schrägband hat zwei nach innen geklappte Kanten – man falzt es noch einmal um den Rohschnitt und näht von der Vorderseite durch. Doppelt gefalztes Band (Falzband) klappt man direkt über die Kante und fasst mit einem einzigen Nähgang beide Seiten mit. Breiten: 12 mm, 18 mm, 25 mm und 30 mm – je nach Sichtbarkeit wählen.
Rundungen und Kurven einfassen
Den Schlüssel zum perfekten Ausschnitt: Schrägband vor dem Annähen leicht dehnen und bügeln – dann liegt es nach dem Wenden flach und wellt nicht. Bei konvexen Kurven: Band leicht zusammenziehen. Bei konkaven Kurven (Armausschnitt): Band dehnen. Nadel: Universalnadel 70–80. Stich: 2–2,5 mm.
Eigenes Schrägband schneiden
Aus Baumwollstoff oder Viskose Streifen im 45°-Winkel schneiden. Schnittbreite = (fertige Breite × 4) + 2 mm. Streifen verbinden: diagonal zusammennähen (45°), Naht wegbügeln – ergibt einen nahezu unsichtbaren Übergang.
Häufige Fragen zu Schrägband
Geprüftes Expertenwissen von SCHÖNER LEBEN.





