Sie sind hier: Blog

Tüll und Organzastoffe

Tanja
Tanja - 18.09.2018 08:48


Tüll und Organzastoffe

Schein & Sein

Ein leicht glitzernder, rötlich schimmernder Schleier trennt die Essecke von der Polsterlandschaft im Wohnzimmer. Ein alter Türrahmen aus Holz, mit Tüll abgehängt, dient als Sichtschutz, der nur ahnen lässt, wer da auf der Couch sitzt. Die rahmenlosen Landschaftsbilder werden von Organza mit aufgesetzten Rosenblüten umrankt. Die schlichte Stehlampe trägt einen Flor aus schwarzer Spitze und die großen Lichtkugeln rechts vom TV geben ein gedämpftes Licht, denn auch sie tragen Hüte aus farbigem Tüll. Vor den Glastüren zur Veranda ein großflächiges Mobile mit geometrischen Figuren aus dünnem Silberdraht und dem zauberhaft durchscheinenden Stoff.

 

Macht das Lust, ähnliches selbst zu basteln?

Kreatives Arbeiten mit Tüll & Organza ist das Spiel mit der Transparenz, das Geheimnis, die Dinge interessanter und rätselhafter zu machen, die man nur schemenhaft durch den Stoff sieht.

Und natürlich die Gestaltung des Lichts. Lampen und Lichtbänder, Fenster und Glastüren, Durchgänge und Stellwände gewinnen an Reiz und an Farbe durch die zarten leichten Schals. Warum nicht einfach ein leichtes buntes Segel unter die weiße Decke spannen?

 

Brautschleier und Pettycoat

Brautkleid und Schleier sind natürlich aus Tüll und so kannst du eine riesige Palette an festlich- feierlichen Accessoires selbst basteln, die diesen einzigartigen Flair wieder aufnehmen, Das können kleine Rosetten um die Kerzenständer sein oder aufwändige Körbe oder Gestecke mit Blumen oder Präsenten. Zarte Streifen können die Tafel oder die Anrichte verzieren.

Blumentöpfe, Vasen und Keramiken gewinnen mit dem Hauch der zarten Gewebe.

Geradezu unerschöpflich ist der Einsatz bei Puppen und Kostümen: der sternenbesetzte Schleier der Prinzessin oder der spinnenwebartige Umhang der Hexe, das Kopftuch der Oma, der kurze Pettycoat der Tänzerin und der Rock Salomés; mit den bunten, glitzernden und schimmernden Stoffen werden sie zur Attraktion!

 

Attraktiv sind auch die vielen persönlichen Accessoires, die du mit Tüll & Organza verzieren kannst.

Eine Schleife um den Sommerhut gibt ihm neuen Pep, und ein leicht herabhängender Schleier zaubert dir ein sanft schimmerndes Leuchten auf die Haut.

Taschen und Rucksäcke gewinnen mit leichten Applikationen aus Tüll an optischem Reiz, Rüschen aus Tüll geben Hals und Kragen wie als Armband und Bündchen ein interessantes Outfit.

Rüschen raffen und Schleier schließen

Du findest bei uns in meine-stoffe.de nicht nur viele verschiedene Farbtöne und tolle Besatzstücke, von Pailletten bis zu großflächigen Blüten. Wir bieten dir die wundervollen Stoffe auch in verschiedener Dichte und Blickdurchlässigkeit und verschieden steif oder weich. Je nach Einsatz kannst du den passenden Stoff wählen. Rosetten und ähnliches kannst du natürlich noch zusätzlich stärken.

Viele der Dekostoffe haben bereits eine hübsche Webkante, aber du wirst kaum umhin können, Säume zu nähen. Die Nähte fallen bei den zarten Stoffen natürlich sehr stark auf, schon weil der doppelt liegende Stoff ja viel weniger durchsichtig ist. Eine attraktive Alternative ist es hier, mit Borten und Bändern zu arbeiten. Zum Raffen kannst du beispielsweise auch Gardinenband aufnähen.

Selbstverständlich kannst du den Stoff auch mit den Rändern verkleben, etwa beim Beziehen von Rahmen oder beim Puppen basteln. Auch hier siehst du die Klebestelle durch den Stoff und wirst diese daher überdecken. Bei größeren Dekoarbeiten kannst die Stoffe auch antackern. Dabei kannst du, viel besser als beim Verkleben, auch einen Faltenwurf erzeugen.

Bei meine-stoffe.de findest du eine tolle Auswahl an Tüllstoffen und Orgnazastoffen. Auf geht’s, Schmökern, Bestellen und Losbasteln!


weiterlesen

SnapPap

Tanja
Tanja - 18.09.2018 08:36


SnapPap

Papier, Leder oder Stoff?

Vielleicht hast du dich noch nicht entschieden, welches Material du für dein nächstes Bastelprojekt willst? Papier ist sehr einfach und dankbar zum Basteln, aber halt nicht sehr haltbar. Leder ist zwar sehr haltbar, aber schon deutlich aufwendiger zum verarbeiten. Außerdem sind da Gerb- und Färbstoffe drin, und zum Waschen ist es auch nicht so einfach. Das wäre beim Stoff kein Problem, aber der ist oftmals zu weich, außerdem schmutzempfindlich und muss versäubert werden, damit er nicht ausfranst.

Und vielleicht hast du dich schon ein paarmal gefragt, aus was die hübschen Bucheinbände, Geldbeutel, Brillenetuis oder die Etiketten vieler Jeans und anderer Klamotten sind? Geprägt, zum Teil mit Leder- oder Holzstruktur, beschriftet und bedruckt, gestanzt und ausgeschnitten, ohne auszufasern und trotzdem wasch- und scheuerbeständig?

Die Antwort ist SnapPap.

Das Wundermaterial wird wie Papier aus Zellulose hergestellt, das heißt, in der Regel aus Holz oder Recyclingmaterial. Die Zellulose wird dann aber mit Latex zu dem lederartigen Material verklebt. Das macht den Stoff so wunderbar haltbar, leicht elastisch und extrem vielseitig verarbeitbar. Er ist auch hautfreundlich, frei von PVC, Weichmachern oder Schwermetallen und damit auch vegan und für Kleinkinder geeignet. Wenn dir das wichtig ist, solltest du natürlich auch darauf achten, was du an Farben und Klebern beim Basteln verwendest.

 

Unendliche Welten der Projekte

Die unglaubliche Vielseitigkeit des Materials öffnet dir eine wohl ungeahnte Menge an Möglichkeiten. Hier nur ein paar Ideen, was du so alles aus SnapPap machen kannst:

 

  • Einbände und Umschläge wie beispielsweise für dein Tagebuch oder dein Lieblingsfotoalbum. Die sehen nicht nur edel aus und bieten einen guten Schutz. Du kannst sie prägen, ausgestanzte andersfarbige Applikationen aufkleben, beschriften, bedrucken oder bemalen….
  • Da kannst du deine ganze Kreativität entfalten. Das können ebenso CD und DVD-Hüllen sein, Notizblock, Telefonbuch – und natürlich dein persönliches Cover fürs Smartphone!
  • Cover oder Tasche fürs Smartphone sind ganz klar auch der Hit für unvergessene persönliche Geschenke.
  • Verpacken ist dann schon der nächste Einsatz; Faltbox, Körbchen oder einfacher Beutel aus SnapPap sind nicht nur sehr dekorativ, sie können auch lange weiter verwendet werden.
  • Überhaupt Taschen und Beutel: solide Einkaufstaschen im eigenen Dekor, deine ganz individuellen Handtaschen oder Rucksäckchen werden mit SnapPap zum echten Blickfang. Geldbeutel, Brillenetui, Känguru und Schlüsselanhänger kannst du in klassisch schwarz genarbt mit goldener Namensprägung machen, als buntes Ensemble passend zu deinen Farben oder warum nicht als lustige Tierfamilie? Auch Brustbeutel und Täschchen für Kinder aus SnapPap sind farbenfroh und witzig.
  • Damit nicht genug, lassen sich auch schlicht alle möglichen Unterlagen ausschneiden. Als Mauspad mit Aufdruck (und evtl. Auflage fürs Handgelenk), als Schreibtischauflage oder Tischläufer, Untersetzer für Gläser, Vasen und Deko.
  • Deine bevorzugten Utensilien und Utensilos kannst du auch gleich damit beziehen. Leder- oder Holzmaserung gibt es hier bei meine-stoffe.de schon fertig in verschiedenen Farbtönen. Mit farbigen Eddingstiften, mit Pinsel und Farbe oder mit Drucker und Plotter bekommen sie deine persönliche Note.
  • Sehr schmuck machen sich auch Arm- und Fußbänder aus dem universellen Material.
  • Gestanzt, geprägt und gefärbt dekorieren selbst gemachte Applikationen dein Outfit von Hut bis zu den selbstgenähten oder wieder aufbereiteten Schuhen.

 

Lust auf Snappen?

Haben wir dir Lust auf neue Projekte aus SnapPap gemacht?

Hier in unserem Shop meine-stoffe.de findest du nicht nur fantastische Meterware, sondern auch Zusammenstellungen verschiedener Bögen oder ganze Bastelsets. Und weil die Möglichkeiten mit SnapPap so ausgesprochen vielseitig sind, gibt’s auch gleich ein paar Bücher zum Thema, die dir weiterhelfen und dich zu vielen weiteren Bastelarbeiten inspirieren werden.

Verarbeitung von SnapPap

Die Tipps können wir hier nicht alle weitergeben, aber den einen oder anderen Hinweis zum Anfangen.

  • Der Zuschnitt gelingt am Besten mit einem scharfen Rollschneider oder Cuttermesser. Der saubere  Schnitt braucht nicht versäubert werden, denn das Material franst nicht aus.
  • Das gilt entsprechend auch fürs Lochen und Stanzen.
  • Prägen ist ein ganz eigenes Kapitel und bei weitem zu umfangreich für diese Kolumne. Daher nur so viel: es geht prima und bleibt auch beim Waschen dauerhaft erhalten.
  • Waschen lässt sich das Material problemlos bei 40°. Höhere Temperaturen erzeugen einen „verwaschenen“ Look. Wenn du sie vorher verknüllst, auch noch mit einer interessanten Maserung. Das solltest du in der Regel vor dem Verarbeiten machen.
  • Zum Verkleben wie immer nach Anleitung vorgehen, Angaben zu Ablüftzeiten beachten. Den Kleber je nach dem auswählen, was du willst,  also beispielsweise waschbar, ungiftig, dauerelastisch.
  • Entsprechendes gilt auch für Stifte wie Eddings und Lackstifte, für Acryl- oder andere Farben, für Textilfarben zum Einfärben. Zum Bedrucken gibt es z. B. spezielle Transferfolien, die nach dem Drucken aufgebügelt werden, damit sie wasch- und lichtecht bleiben.

 

Wie wird SnapPap genäht?

 

SnapPap kann selbstverständlich auch genäht werden, wenn du das willst.

  • Vorsicht beim Stecken und Heften! Die Einstichlöcher von Stecknadeln bleiben hinterher sichtbar. Deshalb entweder nur am Randüberstand, den du nachher abschneidest, oder gleich mit Klammern oder Klebestreifen fixieren.
  •  Zum Nähen selbst eignen sich sehr gut neue, scharfe Microtex- oder Jeansnadeln. Bei einer größeren Stichlänge ist die Gefahr geringer, dass der SnapPap zu stark perforiert und irgendwann abreißt. Deswegen würde ich auch keine Ledernadel nehmen, denn die „schneidet“ sich ja ihr Loch.
  • Je nach Oberfläche neigt der SnapPap, ähnlich wie bei Kunstleder, zum Kleben auf der Unterlage oder am Nähfüßchen. Hier hilft zum Beispiel eine Lage Seidenpapier drunter legen, die du mit vernähen und hinterher einfach abreißen kannst.

Bei den Füßen gibt es Spezielle mit Teflonbeschichtung oder mit Rollen. Du kannst aber auch einen normalen Metallfuß mit einem textilen oder Papierklebeband bekleben, damit er gut gleitet. Denn hier ist es besonders ärgerlich, wenn du eine Naht wieder auftrennen musst; wie gesagt, die Einstiche sieht man später noch.

weiterlesen
Nach oben