Kordeln

Farbfamilie
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Materialart
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Motiv
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Kordeln – das besondere Detail, das aus Stoff ein Schmuckstück macht

Manchmal entscheidet ein einziges Detail, ob ein Nähprojekt wirklich unvergesslich wird: die zarte Spitzenborte am Saum eines Kinderkleids, die üppige Fransenborte am Kissen, das Samtband, das einen schlichten Vorhang edel rahmt. Kordeln: Kordel – gedreht oder geflochten, robust und dekorativ. Ideal für Kapuzenzüge, Taschen, Gürtel, Deko-Akzente.

Die beliebtesten Borten & Bänder als Meterware

Das Sortiment an Borten ist deutlich breiter als viele ahnen. Die wichtigsten Kategorien: Spitzenborte Meterware: Von der schmalen romantischen Häkelspitze (8–20 mm) bis zur breiten Brüsseler Spitze (15+ cm) – die Spitzenborte ist das Klassiker-Detail für Bekleidung, Wäsche und Hochzeitsmode. Fransenborte Meterware: Locker hängende Fransen aus Baumwolle, Viskose oder Seide – für Kissen, Vorhänge, Taschen und Boho-Looks. Bommelborte: Verspielte Pompons im Reihenabstand – Kinderzimmer-Klassiker und Sommerdeko-Hit. Posamentenborte: Aufwändige Flechtborte für klassisches Interieur und repräsentative Textilien. Samtband Meterware: Weiches Florband in vielen Breiten – für Kleidung, Dekoration, Geschenkverpackung. Häkelborte Meterware: Handwerkliches Vintagedetail für Blusen, Tischdecken und Landhausstil-Projekte.

Spitzenborte kaufen & annähen – so geht's

Feine Universalnadel (Stärke 70–80), kurzer Stich (2 mm). Borte vor dem Nähen aufbügeln, dann auf die Nählinie heften – so verrutscht nichts beim Festnähen. Breite Borten (über 30 mm): von der Mitte zu den Kanten nähen, um Wellungen zu vermeiden. Ecken bei Spitzenborten: schräg einschneiden, Ecke nach innen falten, mit kurzem Stich fixieren. Für transparente Stoffe (Organza, Tüll): Borte mit Seidenpapier als Unterlage nähen. Fransenborten zum Annähen: Bänder zuerst auffalten, einzeln annähen, dann aufklappen – das ergibt einen sauberen, versteckten Anschluss.

Materialbedarf berechnen

Einfache Formel: Umfang der zu besetzenden Kante + 10–15 % Zugabe für Ecken und Verbindungen. Für ein 60×60 cm Kissen: 4×60 + ca. 40 cm Reserve = 280 cm. Für einen Vorhang (145 cm breit): 2×145 + Zugabe = ca. 320 cm. Rapportierte Borten (mit Muster): auf vollständige Rapportlänge runden.

Kombinationsideen & Inspiration

Borten wirken am stärksten auf einfarbigen Grundstoffen – Leinenstoffe und Dekostoffe uni sind ideale Grundlagen. Bei gemusterten Stoffen: neutrale oder tonangepasste Borte wählen. Mehrere Borten übereinander ergibt einen üppigen Boho-Look. Samtband auf Cord, Häkelspitze auf Musselin, Fransenborte auf Leinen – die Kombination gleicher Naturmaterialien wirkt immer harmonisch.

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Häufige Fragen zu Kordeln

Geprüftes Expertenwissen von SCHÖNER LEBEN.

Wie nähe ich Borten gerade ohne Verziehen?
Borte vor dem Nähen aufbügeln oder heften. Mit Kreide oder Heftfaden eine gerade Linie markieren. Immer von der Mitte aus nach außen nähen. Ecken: Borte auf links schräg einschneiden, dann wenden.
Wie viel Borte brauche ich für ein Kissen (60×60)?
Umfang 4×60 cm = 240 cm + Schnittzugabe für Ecken: ca. 260–280 cm. Bei Eckverbindungen (Gehrung): min. 300 cm. Fransen-Borten etwas großzügiger einplanen.
Kann ich Elastikband kürzen und zusammennähen?
Ja. Enden 1–2 cm überlappend zusammennähen, Zickzack oder Dreifach-Geradstich. Elastikband im gespannten Zustand annähen (Kräuseleffekt). Breite wählen: 10–15 mm für Hosentaillen, 5–8 mm für Unterwäsche.
Was ist der Unterschied zwischen Schräg- und Falzband?
Schrägband: schräg geschnitten (45°), daher leicht dehnbar – ideal für Kurven und Ausschnitte. Falzband: gerades Gewebe, vorgefalzt – für gerade Kanten, Aufschläge und Heftstreifen. Beide in unterschiedlichen Breiten (12–30 mm) erhältlich.
Welche Borten eignen sich besonders für Vorhänge und Kissen?
Für Vorhänge: Quasten- und Fransenborte an Unterkante, Samtband als Akzent. Für Kissen: Bommelborte für verspielten Look, Paillettenborte für festlichen Glanz.