Stickereistoffe

Stickereistoffe mit aufwändig gestickten Motive wie Ornamente oder Verzierungen sorgen für einen edlen Look und sind besonders für hochwertige Festtagsmode, Kostüme, Gardinen, Tischwäsche, Kissen und andere Heimtextilien beliebt.

Lesenswertes zum Thema Stickereistoffe:

Textilien sind dazu da, unser Leben schöner und angenehmer zu machen. Schöne Stoffe schenken Freude. Und noch mehr begeistern sie, wenn sie schön verarbeitet und verziert sind. Die Stickerei ist so etwas wie der Schnörkel an der Vitrine, die Blume auf der Fensterbank, das Tattoo am Unterarm und der Ring am Finger: ein Schmuckstück, eine persönliche Note. Der Punkt auf dem i.

 

Diese Schönheiten findest du in ihrer ganzen Pracht hier bei meine-stoffe.de, wo die bestickten Stoffe gleich mehrere eigene Abteilungen haben:

  • die Stickereistoffe für Bekleidung,
  • die bestickten Stoffe für Gardinen und
  • der mit Stickereien verzierte Tüll, der eine Klasse für sich ist.

 

Die Stickerei kommt ja traditionell vor allem aus reichen ländlichen Gebieten; die Bäuerin und Damen, die nicht mehr den ganzen Tag mit Kindern und Haushalt beschäftigt waren. Sie hatten die Zeit, die Dinge schön zu machen und zu verzieren. Lange Winterabende am warmen Kamin mit Geschichten von Gott und der Welt und den Nachbarn waren wohl die Heimat der kunstvollen Stickerei.
Entsprechend dominieren vor allem Pflanzen und Tiere die Motive. Organische, florale Motive, die viele Trachten und Traditionen, oder auch beispielsweise den Jugendstil prägten, Aber selbstverständlich gibt es bei uns auch eher städtische, moderne geometrische Variationen.

 

Besondere Aufmerksamkeit, oder Achtsamkeit, wie man heute sagt, widmen die Stickereien den Säumen: nicht einfach umklappen, umnähen und Schnitt.
Die bestickte Kante bietet gewissermaßen einen fließenden Übergang vom Stoff zum Nächsten, zur Bluse darunter, zur Haut oder zum Blick nach draußen bei den Gardinen. Deshalb sind sie auch besonders beliebt und effektvoll bei durchscheinenden oder durchsichtigen Geweben.

Viele Stickereistoffe haben einen besonders schönen Saum, manche sogar in Bogen- oder Wellenform beschnitten. Bei der Meterware sind die natürlich an den seitlichen Webkanten. Kunstvoll gestaltete Säume können vom Dekolletee bis zum Rocksaum deine Kreationen zieren, und auch an Kissen, Bettüberwurf oder an Tischdecken machen die breiten Bänder mit Stickerei ein besonderes Flair.

 

Ebenso gibt es auch tolle vollflächig gestickte Motive, die lebhafter und dauerhafter sind als die gedruckten. Besondere Dessins wie umstickte Löcher machen den Stoff nicht nur schön luftig, sie spielen auch wieder mit der Durchsichtigkeit.

Besonders zauberhaft sind die bunten Stickereien auf Tüll, der ja praktisch transparent ist;  Da scheinen die Motive wie in einem Schleier zu schweben.

 

Wie auf Wolken schweben wirst du selbst in einem luftigen Sommerkleid aus besticktem Batist, in einem weit geschwungenen Rock aus Taft mit gestickter Bordüre oder in der warmen Jacke aus Blumenreich besticktem Baumwollstoff. Das swingt wie ein heimischer Walzer, ein spanischer Bolero oder ein karibischer Salsa.

 

Nähen mit Stickereien

Diese tollen Kollektionen machen Lust, gleich loszulegen. Ein bisschen Vorüberlegung – und eventuell ausprobieren- vor der Bestellung macht es allerdings hinterher einfacher mit dem Schneidern. Vor allem bei den Stickereistoffen mit Bordüren für Bekleidung. Da gilt es, das Schnittmuster so aufzulegen, dass die Teile, die den hübsch gestickten Saum bekommen sollen, alle richtig herum am Rand liegen, und die anderen in der Mitte. Wenn du das Schnittmuster schon hast, kannst du es ja in der Stoffbreite entsprechend auslegen, um zu sehen, wieviel Meter du brauchst.
Bei den bestickten Bändern ist das natürlich viel einfacher.
Die flächig bestickten Stoffe sind selbstverständlich auch nach dem Fadenlauf zu schneiden, sodass die Motive nachher richtig herum stehen. Bei den Lochmustern macht es beispielsweise Sinn, darauf zu achten, dass die Löcher nicht auf einer Naht zu liegen kommen.

Am einfachsten sind natürlich die hübsch bestickten Bistrogardinen: einfach Breite ausmessen, dabei rund ein Zehntel dazu geben, wenn sie wellig hängen sollen. Bei manchen brauchst du nicht einmal die Schnittkante zu versäubern. Abschneiden und Aufhängen!

Noch ein Wort zum Selbersticken:

Die Stickereistoffe hier sind natürlich schon alle hübsch verziert, aber vielleicht magst du ja noch etwas Persönliches hinzu fügen; die Initialen auf ein Kissen, einen netten Gruß auf die Scheibengardinchen oder einen coolen Spruch auf die Tischdecke.

Das passende Garn sollte glatt und hitzebeständig sein, denn gerade wenn es eng ist, wird auch mit heißer Nadel gestrickt. Selbst die speziellen (und natürlich scharfen!) Nähnadeln laufen nämlich heiß.