gemustert

Gemusterte Jerseystoffe

Jersey an sich ist ja schon ein Traum von einem Stoff. Weich und geschmeidig passt sich der Stoff dir widerstandslos an. Mit seiner enormen Elastizität lässt er dir viel Spielraum und macht alle deine Regungen mit. Selbst im freien Fall schmeichelt er dir noch mit sanft fließenden Wellen.
Ein idealer Partner also für alle Gelegenheiten, wo es gemütlich, leger und zwanglos werden darf. Und das beschränkt sich nicht auf Unterwäsche und Textilien fürs Bett. Jerseystoffe sind die Nummer Eins bei Sport- und Freizeitkleidung.

Genauso unschlagbar eignet sich der Jersey dann auch zum Nähen traumhafter, körperbetonter Mode wie zum Beispiels Tops, Kleider und Röcke. Ein schickes Strickkleid etwa aus Jersey in Strickoptik oder ein sich eng anschmiegendes ärmelloses Top aus seidig glänzendem Viskosejersey. Das bringt die anderen ins Schwitzen, während es dich lässig und cool hält. Denn die hochwertigen gemusterten  Jerseys von meine-stoffe.de sind zumeist aus tragefreundlicher Baumwolle oder Viskose, die Feuchtigkeit sofort abtransportiert und damit angenehm kühlt, wenn es heiß wird.

 

Dazu kommt noch die Vielzahl von zauberhaften Mustern, die du hier entdecken kannst und die dich begeistern werden. Da gibt es sanfte ruhige Blumen und Karos, zarte pastellfarbene Flamingos oder einfach melierte Muster in ruhigen Farbtönen.
Natürlich gibt es auch klasse Motive für Kinder, Jugendliche und solche, die sich noch trauen, es zu sein. Märchengestalten huschen über die Stoffe, Autos rasen übers Trikot oder Hund und Katze kuscheln sich in den weichen Feinstrick. Sogar verblüffend echt wirkende großflächige Fotodrucke gibt es auf Jersey.
Dreiecke, Karos und Blüten beleben die Fläche.
Altbekannt aber trotzdem sehr effektiv ist die Wirkung von Streifenmustern oder dem Zickzack des Chevron auf die Körperformen. Da lassen sich wundervolle Rundungen zaubern und in Verbindung mit dem elastischen Jersey die tollsten Designs und Modelle schneidern.

Wie nähe ich mit Jersey?

Zunächst einmal: viele Jerseystoffe haben eine rechte und eine linke Seite. Warum die schöne Oberfläche die Rechte genannt wird und die Innenseite die Linke, werden wir wohl kaum ergründen. Es heißt ja auch „von Rechts wegen“ oder „Rechtsverdreher“.
Beim French Terry ist die linke Seite deutlich erkennbar flauschig aufgeraut.

 

Andere rollen sich an der Schnittkante auf die linke Seite ein. Das ist, zugegebenermaßen, recht lästig beim Vernähen und deshalb empfehlen wir, den Jersey auf Seidenpapier oder auswaschbares Vlies zu stecken. Das hilft gegen das Verziehen des elastischen Stoffs beim Nähen unter der Maschine und gegen das Einrollen. Allerdings sollte das Papier dazu auf die rechte Seite gesteckt sein. So wird das Papier gespannt und hindert den Stoff am Einrollen. Das Papier lässt sich dann nach dem Nähen abreißen beziehungsweise das Vlies löst sich beim ersten Waschen.

Auch wenn die Seiten ansonsten identisch sind, nehmen wir diejenige, die sich einrollt, immer nach innen. Denn dann drehen sich Saum, Bündchen und Nähte nach innen und stellen sich nicht auf.

 

Das ist eigentlich der ganze Trick zum erfolgreichen Nähen mit Jersey. Viele Nähanleitungen verbreiten Angst und Schrecken unter den tapferen Schneiderinnen, besonders bei den Anfängern. Dabei ist es gar nicht so wild.

Vor dem Zuschnitt für eng anliegende Werkstücke solltest du noch darauf achten, ob beim Schnittmuster schon die Elastizität des Jersey berücksichtigt wurde. Falls nicht, kannst du ja etwa eine Größe kleiner anzeichnen, damit das Teil dann nachher auch eng anliegt und leicht gedehnt wird, wenn du es anziehst.
Zum Schneiden empfiehlt sich, wie immer beim Schneidern, eine gute scharfe Stoffschere oder besser noch ein scharfes Rollmesser und eine entsprechende Unterlage. Das spart viele Nerven und unnötigen Verschnitt!

 

Was für die Schere gilt, stimmt auch für die Nähnadeln. Wenn die nicht einwandfrei und scharf ist, kann die Nähmaschine haken oder Fehlstiche produzieren, was dann bedeutet, nochmal auftrennen, säubern und nochmal nähen.
Für Jerseys nimmst du am Besten Stretchnadeln. Die gibt es auch als Zwillingsnadeln. Die brauchst du nämlich für die spezielle Naht, zu der wir jetzt kommen:

 

Wenn das Teil, was du nähst, gleichmäßig dehnbar werden soll, müssen natürlich auch die Nähte in der Länge dehnbar sein. Das betrifft jetzt nicht gerade Kragen, Reißverschluss oder Knopfleiste. Aber die Seitennähte, Bündchen und Ausschnitte sollten die Dehnung ja schon mitmachen. Dafür gibt es den bekannten Zickzackstich oder auch die Doppelnaht, bei der der Zickzack auf der Unterseite liegt. Genau für die brauchen wir die Zwillingsnadel und einen zweiten Oberfaden.
Falls du das noch nie mit deiner Maschine gemacht hast, lohnt es sich sicherlich, in der Bedienungsanleitung nachzulesen, ob und wie das geht.


Nadel und Faden, wie alles andere Zubehör zu deinem gemusterten Jerseystoff, findest du selbstverständlich auch bei meine-stoffe.de und kannst du gleich mit bestellen!