Rippjersey

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Materialart
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Zertifikate
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Stoff Eigenschaft
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Stoffbreite
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Stoff Verwendung
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* inkl. ges. MwSt. zzgl. Versandkosten

Rippjersey – dehnbar, weich & das Herzstück jedes Nähzimmers

Jerseygewebe schmiegen sich wunderbar an den Körper an – und sind dabei überraschend unkompliziert in der Verarbeitung. Kein Wunder, dass Jersey Stoff Meterware in keinem Nähzimmer fehlt. Rippjersey: grobrippenstrukturierter Jerseytyp, elastisch, formgebend. Ideal für Ripp-T-Shirts, Unterwäsche, Rollkragenpullover, enge Kleider.

Was macht Jerseystoffe als Meterware so besonders?

Jersey ist ein Maschenware – die Fäden sind miteinander verschlungen statt verkreuzt wie bei Geweben. Das gibt Jersey seine charakteristische Dehnbarkeit in Quer- und (je nach Typ) auch Längsrichtung, und sorgt dafür, dass Kanten sich einrollen statt auszufransen. Baumwolljersey (95 % Baumwolle, 5 % Elasthan) ist der Klassiker für T-Shirts, Kleider und Kinderbekleidung – weich, hautnah und bei 40 °C waschbar. Rippjersey mit seiner ausgeprägten Längsrippenstruktur ist deutlich elastischer und formgebender – perfekt für körperbetonte Schnitte und als kräftigere Alternative zum Bündchenstoff. Glitzerjersey mit Metallic-Effekt bringt Festlichkeit in Kostüme und Abendmode. Swimwear Jersey (20–30 % Elasthan) ist chlor- und UV-beständig – die erste Wahl für selbstgenähte Bademode.

Jersey kaufen – welcher Typ passt zu welchem Projekt?

Baumwolljersey (140–160 cm breit, 150–200 g/m²): T-Shirts, Sommerkleider, Bodys, Kinderbekleidung – der beliebteste Allrounder. Rippjersey: enge Kleider, Rollkragenpullover, Unterwäsche und modische Halsausschnitte. Glitzerjersey: Kostüme, festliche Kinderkleidung, Bühnenmode. Swimwear Jersey: Bikinis, Badeanzüge, Rashguards. Für Hosenbund, Ärmel- und Halsabschlüsse: immer aus Bündchenstoff zuschneiden – er ist deutlich elastischer und gibt dem Abschluss Halt und Rückfederung. Bündchen ca. 75–85 % der Öffnungsweite zuschneiden.

Verarbeitung & Nähtipps

Stretchnadel (Typ 130/705 H-S, Stärke 75–90) verwenden – die runde Nadelspitze drückt die Maschen beiseite statt sie zu durchstechen, was Laufmaschen und Nahtbruch verhindert. Stich: Dreifach-Geradstich oder Zickzack (Breite 1,5 / Länge 2,5) – kein normaler Geradstich, er reißt bei Dehnung. Stoff locker führen, niemals unter der Nähmaschine ziehen. Transporteurdruck leicht reduzieren, Oberfaden etwas lockern. Immer ein Probestück auf Resten vorab nähen und auf Dehnbarkeit prüfen, bevor das Hauptstück zugeschnitten wird.

Pflege & Vorwaschen

30–40 °C Schongang, liegend trocknen. Baumwoll-Anteile laufen 3–8 % ein. Vor dem Zuschnitt unbedingt einmal vorwaschen (40 °C, Schongang), nass flach auslegen und trocknen – erst dann zuschneiden. Bügeln von links bei niedriger Temperatur; auf der Außenseite hinterlässt ein heißes Eisen bleibende Druckstellen.

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Häufige Fragen zu Rippjersey

Geprüftes Expertenwissen von SCHÖNER LEBEN.

Wie unterscheidet sich Rippjersey von normalem Jersey?
Rippjersey hat eine charakteristische Längsrippenstruktur (abwechselnd Kett- und Maschenstäbe), die ihn deutlich elastischer und formgebender macht als glatten Jersey. Er liegt eng am Körper an und federt durch den höheren Elasthan-Anteil stark zurück.
Für welche Projekte ist Rippjersey besonders geeignet?
Rippjersey eignet sich ideal für körperbetonte Schnitte: T-Shirts mit Rippstruktur, Rollkragenpullis, enge Kleider und Röcke sowie als modischer Akzent an Ärmeln oder Ausschnitten. Auch als Bündchenstoff-Alternative bei kräftigerer Struktur.
Welche Nadel brauche ich für Rippjersey?
Stretchnadel (Stärke 75–90) – die runde Nadelspitze drückt die Maschen beiseite statt sie zu durchstechen, was Laufmaschen verhindert. Threifach-Geradstich oder Overlock verwenden. Stoff nicht unter der Nähmaschine ziehen.
Muss ich Rippjersey vorwaschen?
Ja – bei Baumwoll-Rippjersey unbedingt einmal bei 40 °C vorwaschen, da er ca. 5–10 % einläuft. Nass flach trocknen. Synthetischer Ripp (Polyester/Elasthan) läuft deutlich weniger ein, Vorwaschen aber trotzdem empfohlen.
Wie vermeide ich, dass Rippjersey beim Nähen Wellen bildet?
Transporteur auf leichten Druck einstellen. Stoff locker führen – nicht ziehen. Kurzen Stich verwenden (2–2,5 mm). Oberfaden leicht lockern. Für Säume: Coverstich oder doppelt gewendeter Saum mit Zickzack verhindert Wellenbildung am besten.